Relevanz von Geschlecht und Gender für Adipositas und Essstörungen
Rattachement africain : de. Niveau de preuve : code pays fourni par la source.
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Jährlich ist in Deutschland mehr als ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen. Weniger als 20 Prozent davon suchen sich professionelle Hilfe. Dabei unterscheiden sich Männer und Frauen sowohl in ihrem Erleben und Verhalten als auch in der Art und Weise, wie sie erkranken und mit Symptomen umgehen. Auch bei der Gewichtsregulation und Therapie der Adipositas gibt es Geschlechterunterschiede. Epidemiologische Studien zeigen, dass Mädchen und Frauen häufiger an Essstörungen erkranken, während Jungen und Männer eher von Verhaltens- oder Entwicklungsstörungen betroffen sind. Auch bei den Erklärungen für die Erkrankungen gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede: Frauen betonen häufig die seelischen Ursachen, während Männer eher körperliche Faktoren in den Vordergrund stellen. Zudem werden Personen aus unterrepräsentierten Gruppen, z. B. Menschen mit diverser geschlechtlicher Identifikation und sexueller Präferenz, bislang nicht ausreichend betrachtet. Damit Menschen verschiedener Geschlechter von dem Gesundheitssystem gleichermaßen profitieren können, müssen geschlechtsspezifische Effekte gut verstanden und bei Prävention, Diagnose und Therapie berücksichtigt werden. Publication History Article published online: 15 September 2025 © 2025. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany
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Le contrôle bibliographique ouvert
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- Titre Crossref
- Relevanz von Geschlecht und Gender für Adipositas und Essstörungen
- Date Crossref
- 01/09/2025
- Éditeur
- Georg Thieme Verlag KG
- Type
- proceedings-article
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