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2024 article

Identifikation einer veränderten Expression von Implantationsregulatoren mittels patienten-spezifischer Organoidmodelle aus Endometriumbiopsien von RIF-Patientinnen

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Zielsetzung: Das rezidivierende Implantationsversagen (RIF) stellt eine große Herausforderung in der klinischen Praxis der assistierten reproduktionsmedizinischen Techniken (ART) dar. Durch den Einsatz der Organoid-Technologie lassen sich patienteneigene 3D-Linien aus dem Endometrium generieren. Eine Untersuchung von molekularen Unterschieden im Rahmen der endogenen Hormonstimulation wird möglich. Es lassen sich Faktoren identifizieren, die zu einer Einschränkung der endometrialen Rezeptivität beitragen können. Material und Methoden: Insgesamt wurden 12 stabile Organoidlinien generiert (6 gesunden Kontrollen und 6 RIF-Patientenproben (kumulativen Schwangerschaftswahrscheinlichkeit >80%)). Ein Stimulations- und Differenzierungsprotokoll wurde entwickelt, um Epitheleigenschaften im Implantationsfenster in vitro nachzubilden. Der Phänotyp wurde mittels qPCR von Zielgenen charakterisiert. Dabei kamen bekannte Marker der Lutealphase zum Einsatz. Eine globale Genexpressionsanalyse wurde an 3 Kontroll-und 3 LIF-Linien durchgeführt. Die Bestimmung des follikulären und lutealen Transkriptom erfolgte mittels RNA-Sequenzierung. Ergebnisse: Die Wachstumsbedingungen und die Hormonstimulationssequenz wurden erfolgreich standardisiert. Es konnten physiologische Veränderungen in der Genexpression von Marker-Genen mittels qPCR ermittelt werden. Die Analyse der RNA-Sequenzierung-Daten hat gezeigt, dass die RIF-Linien in der Heatmap für die Top 50 regulierten Gene als Gruppe clustern. Auffällig sind dabei die höheren basalen Expressionswerte von wichtigen Regulatoren wie dem BMP-Signalweg (ACVR1), dem Wnt-Signalwegs (LEF1) und dem Transkriptionsfaktor (RUNX2). Die RIF-Organoide zeichnen sich durch eine geringere Induktion von PAEP im Vergleich zur Kontrollgruppe aus. Zusammenfassung: Diese Proof-of-Concept-Studie hat gezeigt, dass Organoidmodelle als experimentelle Plattform optimal geeignet sind, um zellulären Ursachen des Implantationsversagens zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich das RIF-Endometrium trotz klinisch vergleichbarer Parameter und unauffälliger pathologischer Befunde von der Kontrollgruppe in wichtigen molekularen Markern unterscheidet. Publication History Article published online: 01 October 2024 © 2024. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.

Le contrôle bibliographique ouvert

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Titre Crossref
Identifikation einer veränderten Expression von Implantationsregulatoren mittels patienten-spezifischer Organoidmodelle aus Endometriumbiopsien von RIF-Patientinnen
Date Crossref
01/10/2024
Éditeur
Georg Thieme Verlag KG
Type
journal-article

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