Aller au contenu principal
2019 conference-paper

Vermeidbare Fetozide – eine 1-Jahresanalyse der späten Schwangerschaftsabbrüche an zwei Zentren für Pränatale Medizin

0Citations signalées, ce qui n’est pas une note de qualité
1Institutions déclarées
1Pays d’affiliation déclarés

Rattachement africain : de. Niveau de preuve : code pays fourni par la source.

Le résumé fourni par la source

Fragestellung: Späte Schwangerschaftsabbrüche stellen sowohl für die betroffenen Schwangeren als auch das in die Betreuung eingebundene Personal vor schwierige persönliche Entscheidungen und konfliktbeladene Aufgaben. Nochmals belastender sind dabei späte Schwangerschaftsabbrüche durch einen Fetozid. In einer 1-Jahresanalyse werden alle Schwangerschaftsabbrüche nach einer medizinischen Indikation untersucht und in der Gruppe der Fetozide im Einzelfall geprüft, ob dieser bei einer Schwangerschaftsbeendigung zu einem früheren Zeitpunkt vermeidbar gewesen wäre. Material und Methode: Im Jahr 2018 wurden an der Universitätsfrauenklinik Leipzig 111 Schwangerschaftsabbrüche gem. §218a Abs. 2 StGB durchgeführt. Retrospektiv wurden folgende Daten erhoben: Aborteinleitung (ohne Fetozid), Fetozid, Alter der Schwangeren, Zeitpunkt der Diagnosestellung und der Schwangerschaftsbeendigung, vorliegende Erkrankung, genetische Diagnostik, Obduktion. Zudem wurde analysiert, ob ein Firsttrimester- oder erweitertes Organscreening im 1. oder 2. Trimenon erfolgten. Ergebnisse: Von den 111 Schwangerschaftsabbrüchen erfolgten 52 als Aborteinleitung und 56 als Fetozide. 3 Embryoreduktionen wurden von der Analyse ausgeschlossen. Das mediane Gestationsalter zum Zeitpunkt des Abbruchs lag bei 17 Schwangerschaftswochen (12 – 22 SSW) vs. 26 Schwangerschaftswochen (18 – 33 SSW) bei den Fetoziden. Numerische Chromosomenaberrationen fanden sich bei den Abbrüchen in 48% und bei den Fetoziden immer noch in 31%. Von den strukturellen Anomalien sind in der Abortgruppe am häufigsten multiple Fehlbildungssyndrome (14%), während beim Fetozid am häufigsten das ZNS (24%) und das Skelettsystem (9%) betroffen sind. In der Gruppe der Fetozide fand eine differenzierte Ultraschalluntersuchung im 1. Trimenon in insgesamt 27% der Fälle statt, bei den 17 Schwangerschaften mit Aneuploidien allerdings in nur 4 Fällen (23,5%). Schlussfolgerung: Die übliche Praxis der Organdiagnostik im 2. Trimenon führt bei diagnostizierter Fehlbildung oder Chromosomenstörung zeitlich in der Regel zu einem Abbruch durch Fetozid. Zudem ist eine sichere Diagnosestellung bei den am häufigsten betroffenen Organsystemen eher selten in der Frühschwangerschaft möglich. Potential einer frühzeitigen Diagnosestellung liegt dennoch insbesondere bei den Aneuploidien oder früh entdeckbaren Fehlbildungen in einer konsequenteren Anwendung eines differenzierten Ersttrimesterultraschalls.

Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.

Le contrôle bibliographique ouvert

DOI retrouvé dans Crossref DOI retrouvé ; titre concordant.

Titre Crossref
Vermeidbare Fetozide – eine 1-Jahresanalyse der späten Schwangerschaftsabbrüche an zwei Zentren für Pränatale Medizin
Date Crossref
22/05/2019
Éditeur
Georg Thieme Verlag KG
Type
proceedings-article

Ce recoupement confirme des métadonnées liées au DOI. Il ne confirme ni la méthode ni les conclusions de l’étude, et il ne compte pas comme une seconde source scientifique indépendante.

Où se fait cette recherche

  • University Hospital Leipzig pays non établi dans la notice
    Établissement de santé
  • Zentrum für Pränatale Medizin Leipzig pays non établi dans la notice
    Institution
  • Abteilung Geburtsmedizin Universitätsklinikum Leipzig pays non établi dans la notice
    Institution

University Hospital Leipzig, Zentrum für Pränatale Medizin Leipzig et Abteilung Geburtsmedizin Universitätsklinikum Leipzig.

Une affiliation ne permet pas de déduire la nationalité d’un auteur.

Les sujets associés

Assisted Reproductive Technology and Twin PregnancyHealth and Medical StudiesChild and Adolescent Health

BNTIC News n’est pas le producteur de ces données. Les publications sont interrogées à la demande dans Crossref, OpenAIRE, DOAJ, Europe PMC, HAL, DataCite, AfricArXiv, ROR et la Banque mondiale, sans clé d’accès. OpenAlex reste optionnel. Aucun service payant n’est nécessaire et aucune donnée externe n’est enregistrée en base. Consulter les sources et leurs limites.