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The letters are what matters! Anpassung der deutschsprachigen Version des SCIP (Screening for Cognitive Impairment in Psychiatry) im verbalen Flüssigkeitstest [ePoster + Literaturliste]

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Offizieller Abstract bei Einreichung (bei Fertigstellung des Posters wurden aktualisierte Datensätze genutzt, sodass sich kleinere Abweichungen in den angegebenen Zahlen zwischen Abstract und Poster ergeben, die jedoch das Gesamtergebnis nicht beeinträchtigen) Hintergrund: Mit dem Screening for Cognitive Impairment in Psychiatry (SCIP; Purdon 2005) liegt ein international etabliertes Verfahren vor, das Lernen, Behalten, Arbeitsgedächtnis, Wortflüssigkeit und Verarbeitungstempo erfasst. In der deutschsprachigen Version (SCIP-G; Sachs et al. 2021) wurden im verbalen Flüssigkeitstest (VFT) die Buchstaben C+L (2 × 30 Sek.) übernommen, was eine sprachspezifische Hürde darstellen könnte. Es wurde geprüft, ob hierbei Ergebnisverzerrungen resultieren und ob eine angepasste Variante geeigneter ist. Methode: A) Überblick zu internationalen SCIP-Ergebnissen gesunder Kontrollgruppen (KG), B) Mittelwertvergleich der ursprünglichen VFT-Form mit Originalnormdaten, C) Abgleich mit Frequenzdaten und deutschsprachigen Standardtests, D) Within-Subject-Pilotierung einer neuen VFT-Variante. Ergebnisse: A) Die deutschsprachige Validierungs-KG erzielte im VFT (C+L) einen geringeren Mittelwert (M = 15,8) als internationale Studien (M = 17,1–20,4). B) Es zeigte sich ein Hinweis(p = .076) auf niedrigere Werte gegenüber der Originalstudie (M = 17,4). C) Anfangsbuchstaben-Datenbanken belegten besonders geringe Frequenzen für C; unter Einbezug des Regensburger Wortflüssigkeitstests erschien M+B als geeignetste Alternative. D) In einer Pilotgruppe (N = 16; M = 29 J.) wurden mit M+B signifikant mehr Wörter generiert (M = 20,3) als mit C+L (M = 12,7; p < .001); sign. niedrige Werte zeigten sich nur für C (M = 3,8 vs. 8,9–10,9). In einer weiteren KG (n = 89; M = 32,4 J.) ergaben sich mit M+B vergleichbare Werte (M = 17,8) wie in anderen SCIP-Studien. Schlussfolgerung: Theoretische und empirische Befunde sprechen für eine Anpassung des VFT in der deutschsprachigen SCIP-Version (M+B statt C+L). Eine aktualisierte Fassung (SCIP-GF) liegt vor und verbessert die internationale Vergleichbarkeit. Eine primär normorientierte Auswertung ist aufgrund bislang unzureichender alters- und bildungsrepräsentativer Validierungsdaten aber nur eingeschränkt möglich.

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