Selbstabgleich als Priorität nullter Ordnung: Bedürfnis, Rang, Verteilung und die Übertragung negierter Bedarfe im Feld
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Working Paper v1.0 des Logik Institute. Der Beitrag trennt Bedürfnis (Affektsignal, das anzeigt, dass etwas ist) von Priorität (kognitive Rangentscheidung, was vorher kommt) und führt den Selbstabgleich als Priorität nullter Ordnung (P₀) ein: die Grundbedingung, die jeder inhaltlichen Rangsetzung vorausgehen muss, damit eine Priorität eine Entscheidung ist und keine nachträgliche Rechtfertigung. Aufbauend auf dem Wortbefund (prior = früher/vorausgehend; praevenire = zuvorkommen) entwickelt das Paper eine Negationskette N0–N5 der Verlustlogik (VTL-Kontraposition), trennt Ehrlichkeit von Wahrheit (ein Satz kann aufrichtig und zugleich falsch sein – der Fall der geglaubten Verneinung), und beschreibt die Übertragung negierter Bedarfe im Feld: Was nicht gemeldet wird, wird verteilt – nur nicht an die verneinende Person. Ein gemeinsames Prüfraster mit vier Zellen (Z1–Z4) unterscheidet legitimen, benannten Verzicht (Nullpunkt) von stillem Verlust. Die Befunde werden mit Somatic-Marker- und Interozeptionsforschung, Appraisal-Theorie, Selbstverstummungs- und Präferenzfälschungsliteratur gestützt. Der Eintrag enthält das Working Paper (PDF und Markdown) sowie das Begleitmaterial „Coaching-Blatt: Vorher entscheiden“ – acht ausfüllbare Schritte zur Anwendung des Modells in Einzelarbeit, Coaching oder Teams (PDF und Markdown).
Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.
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