Konturen einer Zivilgesellschaft? Organisiertes Engagement in Sachsen
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Das Engagement von Bürger:innen und die Organisationen des Engagements bilden den Nukleus von Konzepten einer Zivilgesellschaft. Am Beispiel des organisierten Engagements in Sachsen werden – vor dem Hintergrund von staatlichem Institutionentransfer und gesellschaftlicher Institutionenbildung in Ostdeutschland – die Handlungslogik und Handlungspraxis im organisierten Engagement untersucht. Mittels leitfadenbasierter und teilstandardisierter Interviews wurden in zwei Erhebungswellen (2020 und 2024) Expert:innen in Engagementorganisationen danach gefragt, welche Engagementvorstellungen vertreten, welche organisationalen Aufgaben und Probleme benannt und wie die politisch-administrativen Rahmenbedingungen des organisierten Engagements in Sachsen beurteilt werden. Die Expert:inneninterviews wurden inhaltsanalytisch ausgewertet. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob und inwiefern sich im organisierten Engagement in Sachsen die Konturen einer Zivilgesellschaft andeuten.
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