Die Befriedigung psychischer Grundbedürfnisse in den Lebenswelten Schule und Peers als entwicklungsrelevanter Kontextfaktor – eine quantitative Vergleichsstudie zwischen Schüler:innen der Förder- und allgemeinbildenden Schule
Le résumé fourni par la source
Die Studie untersucht die subjektive Befriedigung psychischer Grundbedürfnisse von Schüler:innen unterschiedlicher Schulformen in den Lebenswelten Schule und Peers. Theoretisch basiert sie auf der Konsistenztheorie nach Grawe (2004). In einer vergleichenden Querschnittsstudie wurden N = 350 Jugendliche mit und ohne Unterstützungsbedarf aus allgemeinbildenden sowie aus Förderschulen mittels des Fragebogens MYNEEDZ befragt. Die Ergebnisse zeigen eine signifikant höhere subjektive Befriedigung psychischer Grundbedürfnisse in der Lebenswelt Peers als in der Lebenswelt Schule sowie schulformspezifische Unterschiede zugunsten von Schüler:innen an allgemeinbildenden Schulen und inklusiv beschulten Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf. Die Befunde weisen darauf hin, dass sich Unterschiede in der subjektiven Befriedigung psychischer Grundbedürfnisse in unterschiedlichen sozialen Kontexten zeigen können und betonen die Bedeutung relationaler Bedingungen im schulischen und inklusiven Unterricht. Die Ergebnisse werden im bildungstheoretischen Rahmen nach Klafki (2007) und Heßdörfer (2024) mit Blick auf die Befriedigung psychischer Grundbedürfnisse diskutiert. (DIPF/Orig.)
Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.