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2026 article

Vergleich der diagnostischen Genauigkeit visueller und quantitativer DATScan-Auswertung unter Berücksichtigung der Befund-Erfahrung und klinischer Parameter

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Ziel/Aim: Ziel dieser retrospektiven Studie war es, den Einfluss der Befund-Erfahrung, einer quantitativen Softwareunterstützung sowie klinischer Parameter auf die diagnostische Aussagekraft der DATScan-Auswertung zu untersuchen. Methodik/Methods: DATScans von 293 Patient*innen mit klinischem Verdacht auf ein Parkinson-Syndrom wurden visuell von drei unabhängigen Befundenden mit unterschiedlichem Erfahrungsgrad (erfahren, intermediär, wenig erfahren) ausgewertet. In einer zweiten Auswertungsrunde wurden zusätzlich quantitative Daten der Software DaTQUANT™ hinzugezogen. Als Goldstandard galt die klinische Diagnose eines Parkinson-Syndroms nach mindestens zwölf Monaten Nachbeobachtung. Zur Beurteilung der Testgüte wurden Balanced Accuracy und Youden-Index berechnet. Zur Analyse des Einflusses klinischer Parameter auf die diagnostische Korrektheit wurden Alter, Geschlecht, Parkinson-Subtyp (idiopathisch oder atypisch), Tremor, Bradykinese, Rigor, posturale Instabilität, Diabetes, Schlaganfall und Raucherstatus in einem Generalized Estimating Equations (GEE)-Modell berücksichtigt. Ergebnisse/Results: Es ergaben sich keine signifikanten Unterschiede in der diagnostischen Korrektheit zwischen den Befundern und der Software DaTQUANT™. Die ergänzende Nutzung der Softwaredaten führte jedoch zu einer signifikanten Verbesserung der diagnostischen Leistung des Befunders mit intermediärer Erfahrung (Balanced Accuracy: 91% mit vs. 88% ohne Software, p=0,01). Für den erfahrenen (p=0,14) und den wenig erfahrenen (p=0,34) Befunder zeigten sich hingegen keine signifikanten Verbesserungen. Die untersuchten klinischen Parameter Alter, Geschlecht, idiopathisches Parkinsonsyndrom, atypisches Parkinsonsyndrom, Tremor, Bradykinese, Rigor, posturale Instabilität, Diabetes, Schlaganfall oder Rauchen hatten keinen signifikanten Einfluss auf die diagnostische Korrektheit der DATScan-Befundung . Schlussfolgerungen/Conclusion: Insgesamt erwies sich die DATScan-Diagnostik als robust gegenüber Befunderfahrung. Ein signifikanter Mehrwert durch quantitative Softwareunterstützung zeigte sich ausschließlich für eine intermediäre Befunderfahrung. Klinische Parameter zeigten hingegen keinen relevanten Einfluss auf die Befund-Korrektheit. Publication History Article published online: 02 April 2026 © 2026. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany

Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.

Contrôle bibliographique ouvert

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Titre Crossref
Vergleich der diagnostischen Genauigkeit visueller und quantitativer DATScan-Auswertung unter Berücksichtigung der Befund-Erfahrung und klinischer Parameter
Date Crossref
01/04/2026
Éditeur
Georg Thieme Verlag KG
Type
journal-article

Ce recoupement confirme des métadonnées liées au DOI. Il ne confirme ni la méthode ni les conclusions de l’étude et ne compte pas comme une seconde source scientifique indépendante.

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