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Ambulante spezialisierte kinderpneumologische Versorgung in Deutschland

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Zusammenfassung Hintergrund Atemwegserkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Die vorliegende Arbeit analysiert erstmals systematisch die spezialisierte ambulante kinderpneumologische Versorgung in niedergelassenen Einrichtungen in Deutschland. Aktuelle Versorgungszahlen sind ein wichtiger Beitrag für berufspolitische Entscheidungen in den Bereichen Patientenversorgung und fachärztliche Weiterbildung. Material und Methode Alle 244 aktuell berufstätigen Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie e. V. (BAPP) wurden eingeladen, an einer anonymen strukturierten Online-Mitgliederumfrage teilzunehmen. Neben persönlichen Daten wie Qualifikationen, Weiterbildungsermächtigungen, Praxisstruktur wurden genaue Details zum Leistungsangebot der fachärztlichen Versorgung erhoben. Ergebnisse Insgesamt nahmen 112 BAPP-Mitglieder aus allen Regionen Deutschlands an der Umfrage teil. Hiervon waren 85,7 % im Alter von 45–65 Jahren, 81,3 % in Vollzeit, 45,5 % in Gemeinschafts-/39,3 % in Einzelpraxis tätig. Neben der Schwerpunkt‑/Zusatzbezeichnung Kinder- und Jugendpneumologie führen 71,4 % auch die Zusatzbezeichnung Allergologie. Von den Befragten beabsichtigen 41,9 % innerhalb der nächsten 10 Jahre in den Ruhestand zu gehen. Alle Praxen bieten ein sehr breites Leistungsspektrum an, der Anteil fachärztlicher Patienten liegt im Mittel bei 49 % (10–100 %). Die Auswertung ergab, dass 78,6 %/41,1 %/18,8 % eine Schulungsberechtigung als Asthma‑/Neurodermitis‑/Anaphylaxietrainer*in besitzen, 30,3 % führen aktuell Biologika-Therapien in der Praxis durch. Diskussion Die fachärztlich ambulant in Schwerpunktpraxen tätigen Kinder- und Jugendpneumologen sind maßgeblich an der spezialisierten pneumologischen und allergologischen Versorgung beteiligt. Diese erfolgt im Zusammenspiel mit weiteren Versorgungsstrukturen und ist regional unterschiedlich ausgeprägt. Allerdings geht die Generation der „Babyboomer“ in den nächsten Jahren in Ruhestand. Die anhaltend hohe Prävalenz von Atemwegs- und allergischen Erkrankungen im Kindesalter sowie die zunehmende Komplexität der Versorgung erfordern Reformen. Um eine wohnortnahe und spezialisierte Versorgung weiterhin sicherzustellen, müssen personelle, ökonomische und zeitliche Voraussetzungen für eine fachkompetente, sektorenübergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit geschaffen werden.

Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.

Contrôle bibliographique ouvert

DOI retrouvé dans Crossref DOI retrouvé ; titre concordant.

Titre Crossref
Ambulante spezialisierte kinderpneumologische Versorgung in Deutschland Outpatient specialized pediatric pulmonological care in Germany
Date Crossref
02/04/2026
Éditeur
Springer Science and Business Media LLC
Type
journal-article

Ce recoupement confirme des métadonnées liées au DOI. Il ne confirme ni la méthode ni les conclusions de l’étude et ne compte pas comme une seconde source scientifique indépendante.

Institutions déclarées

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Sujets associés

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