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2025 conference-paper

Parodontitis triggert die Progression der Steatohepatitis durch Induktion einer gestörten intestinalen Mikrobiota

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Le résumé fourni par la source

Parodontitis und metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) gehören zu den weltweit häufigsten Erkrankungen. Die Rolle der intestinalen Mikrobiota in der Entstehung und Progression der MASLD ist experimentell gut dokumentiert. Wirts- und Umweltfaktoren, die eine intestinale Dysbiose induzieren, sind allerdings noch unzureichend verstanden. Neueste Erkenntnisse zeigen, dass eine durch orale Dysbiose ausgelöste Parodontitis das intestinale Mikrobiom negativ beeinflussen kann. Ziel dieser Arbeit war es, die molekularen und Mikrobiota-abhängigen Mechanismen zu untersuchen, die Parodontitis und MASLD miteinander verbinden. In einem translationalen Ansatz wurden Daten von 500.000 Probanden der UK Biobank und einem mechanistischen Mausmodell analysiert. Im Rahmen des Tierversuches wurde eine Ligatur induzierte Parodontitis und eine Western-style Diät (WSD) induzierte Fettleberhepatitis in Mäusen ausgelöst. Es wurden Interventionsgruppen mit zusätzlicher Gabe von Protonenpumpenhemmer (PPI), Breitbandantibiotika (ABx) und Mikrobiommodulation durch Cohousing eingeschlossen. Post-mortem erfolgten Analysen des Kieferknochens, des Zahnfleisches, des Lebergewebes und des Mikrobioms im Speichel und Kot. Probanden der UK Biobank mit Parodontitis zeigten erhöhte Lebertransaminasen und eine höhere Prävalenz von Leberfibrose im Vergleich zur Kontrollgruppe. Im Mausmodell führte die Ligatur gepaart mit einer WSD induzierten Fettleber zu einem vermehrten Knochenverlust, Zahnfleischentzündung sowie erhöhter Leber-entzündung und -fibrose. In der Versuchsgruppe mit zusätzlicher PPI-Gabe konnte durch eine vermehrte Translokation der dysbiotischen oralen Mikrobiota eine intestinale Dysbiose verstärkt werden und eine deutliche Zunahme der Steatose, Steatohepatitis und Fibrose beobachtet werden. Dies ging mit einer ausgeprägten hepatischen Infiltration von IL17A+Lymphozyten einher. Bei Mäusen war dieser Leberphänotyp durch Cohousing übertragbar und durch eine Antibiotikabehandlung reversibel, was auf einen mikrobiomabhängigen Mechanismus hinweist. Die Ergebnisse identifizieren Parodontitis als wesentlichen Risikofaktor für die Progression einer MASLD. Parodontitis induziert eine intestinale Dysbiose, die schließlich zu IL17-getriebener hepatischer Entzündung führte. Ein regelmäßiges Screening und die Behandlung von Parodontitis sollten in der Versorgung von MASLD-Patienten priorisiert werden, um die Progression der Lebererkrankung zu verlangsamen. Präsentiert in der Sitzung: Mikrobiom und Inflammation – Bystander oder Protagonist? Donnerstag, 18. September 2025, 14:30 – 16:00, Saal 2 Publication History Article published online: 04 September 2025 © 2025. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany

Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.

Le contrôle bibliographique ouvert

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Titre Crossref
Parodontitis triggert die Progression der Steatohepatitis durch Induktion einer gestörten intestinalen Mikrobiota
Date Crossref
01/09/2025
Éditeur
Georg Thieme Verlag KG
Type
proceedings-article

Ce recoupement confirme des métadonnées liées au DOI. Il ne confirme ni la méthode ni les conclusions de l’étude, et il ne compte pas comme une seconde source scientifique indépendante.

Les institutions déclarées

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Les sujets associés

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