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2025 conference-paper

Prädiktive Faktoren für das perioperative Outcome nach Salvage-Operation des Analkarzinoms – eine monozentrische retrospektive Datenanalyse

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Einleitung: Bei der Behandlung des Analkarzinoms stellt die definitive Radiochemotherapie (RCTx) den Therapiestandard dar. Beim Versagen dieser Therapie und im Rezidivfall ist die Salvage-Operation, häufig in Form einer ausgedehnten Resektion bis hin zur Beckenexenteration, die einzige kurativ intendierte Therapieoption. Ziele: Ziel der vorliegenden Studie ist die Identifikation von prädiktiven Faktoren, die das perioperative Outcome nach Salvage-Chirurgie des Analkarzinoms beeinflussen. Es sollen die 30- sowie 90-Tage-Mortalität untersucht werden. Darüber hinaus soll die Relevanz möglicher Einflussfaktoren wie Alter, Begleiterkrankungen, OP-Dauer und -Technik sowie der HPV-Status auf das perioperative Outcome untersucht werden. Methodik: In einer monozentrischen, retrospektiven Kohorte werden alle Patient*innen (Pat.) eingeschlossen, die zwischen 2008 und 2022 am Universitätsklinikum Heidelberg wegen eines Analkarzinoms operativ behandelt wurden. Erfasst werden präoperative Risikofaktoren, OP-Daten und Komplikationen. Die statistische Auswertung erfolgt mittels deskriptiver Analysen sowie uni- und multivariater Regressionsanalysen; Gruppenvergleiche kategorialer Variablen wurden mit dem Chi-Quadrat-Test durchgeführt (SPSS, p<0,05). Ergebnisse: 80 Pat. wurden im o.g. Zeitraum operiert. Bei 63 (78,8%) Pat. war die OP-Indikation ein Tumorrezidiv; bei 6 (7,5%) war der Tumor nach RCTx persistent, 11 (13,8%) wurden primär operiert. Die 30-Tage-Mortalität lag bei 2,5%, die 90-Tage-Mortalität bei 6,3%. Major-Komplikationen (Clavien-Dindo≥3b) traten bei 38 (47,5%) Pat. auf, wobei perineale Wundheilungsstörungen mit 37,5% dominierten. Das Vorliegen eines Rezidivs zeigte keinen signifikanten Einfluss auf das Auftreten schwerwiegender postoperativer Komplikationen (p=0,251). Ebenso konnte bei einer Tumorpersistenz kein Zusammenhang mit postoperativen Major-Komplikationen (p=0,552) gezeigt werden. Pat. mit ASA-Stadium≥3 zeigten eine signifikant erhöhte postoperative Mortalität (p<0,001). Ob ein Zusammenhang mit dem HPV-Status besteht, ist aufgrund der eingeschränkten Datenlage derzeit noch unklar. Eine ergänzende Nachuntersuchung läuft aktuell. Schlussfolgerung: Die Salvage-Operation des Analkarzinoms stellt eine vertretbare Therapieoption dar. Die Tumorpersistenz nach RCTx und der Rezidivstatus haben keinen signifikanten Einfluss auf das Auftreten postoperativer Major-Komplikationen. Die Bedeutung des HPV-Status als prognostischer Marker wird derzeit weiter untersucht. Publication History Article published online: 04 September 2025 © 2025. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany

Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.

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Titre Crossref
Prädiktive Faktoren für das perioperative Outcome nach Salvage-Operation des Analkarzinoms – eine monozentrische retrospektive Datenanalyse
Date Crossref
01/09/2025
Éditeur
Georg Thieme Verlag KG
Type
proceedings-article

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