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2025 article

„Aber eifersüchtig bin ich gar nicht.“: Konsensuelle Nichtmonogamie aus Sicht der Psychotraumatologie

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Zusammenfassung Menschliche Beziehungsformen sind einem stetigen Wandel unterworfen. In jüngerer Vergangenheit ist eine Zunahme von alternativen Beziehungsformen mit konsensueller, d. h. einvernehmlicher Nichtmonogamie zu beobachten. Dazu zählen offene Beziehungen, Polyamorie oder Swinging. Im Konsens ausgehandelte alternative Beziehungsformen besitzen keinen Störungswert. Wie jede Beziehung können sie jedoch durch traumatische Beziehungserfahrungen, Bindungsstörungen und psychische Störungen belastet sein. Während manche Menschen mit beispielsweise einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) oder einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) in offen und bewusst ausgehandelten konsensuell-nichtmonogamen Beziehungen sichere Bindung, Halt und Zufriedenheit finden, kann die Terminologie alternativer Beziehungsformen auch der Rationalisierung von durch unsichere Bindung, Verstrickung und Invalidierung geprägten Beziehungen dienen, die zu schweren seelischen Krisen und psychiatrischen Hospitalisierungen führen können. Diese Differenzierung von klinisch irrelevanter Nichtmonogamie, dysfunktionaler Nichtmonogamie sowie Kommunikation und Konsens als Ressourcen im Rahmen nichtmonogamer Beziehungen soll mit Fallbeispielen veranschaulicht werden. Darüber hinaus erfolgt eine Annäherung an die Frage, wie eine entstigmatisierende und akzeptierende Haltung Menschen mit alternativen Beziehungsformen gegenüber in der traumafokussierten Psychotherapie aussehen kann.

Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.

Contrôle bibliographique ouvert

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Titre Crossref
„Aber eifersüchtig bin ich gar nicht.“: Konsensuelle Nichtmonogamie aus Sicht der Psychotraumatologie
Date Crossref
12/05/2025
Éditeur
Georg Thieme Verlag KG
Type
journal-article

Ce recoupement confirme des métadonnées liées au DOI. Il ne confirme ni la méthode ni les conclusions de l’étude et ne compte pas comme une seconde source scientifique indépendante.

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