Evaluationen von Regelungen zur Qualitätssicherung
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Der Gesetzgeber verpflichtet den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), „eingeführte Qualitätssicherungsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin zu bewerten“ (§ 136d SGB V). Aus diesem Grund führt das IQTIG im Auftrag des G-BA Evaluationen von Regelungen zur Qualitätssicherung durch. Diese umfassen aktuell die Evaluation von Mindestmengenregelungen (s. Kap. II.14), die Evaluation einer Strukturrichtlinie (Richtlinie zur Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur, QSFFx-RL, s. Kap. II.15) sowie die Evaluation der Qualitätsverträge nach § 110a SGB V (s. Kap. II.13). Regelungen zur Qualitätssicherung können im Sinne des Frameworks des britischen Medical Research Council als komplexe Intervention verstanden werden (Skivington et al. 2021): In der Regel setzen sich diese Regelungen aus mehreren miteinander interagierenden Bestandteilen zusammen, die Implementierung erfolgt in einem bestehenden komplexen System und bezieht verschiedene Akteure mit ein. Neben Effekten der Regelungen zur Qualitätssicherung auf das Gesundheitssystem kann es aber auch zu Effekten der Versorgung auf die Regelungen kommen (Interaktion) (Skivington et al. 2021).
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Le contrôle bibliographique ouvert
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- Titre Crossref
- Evaluationen von Regelungen zur Qualitätssicherung
- Date Crossref
- 28/04/2025
- Éditeur
- Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
- Type
- book-chapter
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