Vergleich der 124I-PET/CT-basierten Energiedosen und Biokinetik von Läsionen zwischen endogener und exogener TSH-Stimulation bei der Radioiodtherapie von Patienten mit differenzierten Schilddrüsenkarzinomen
Rattachement africain : de. Niveau de preuve : code pays fourni par la source.
Le résumé fourni par la source
Ziel/Aim: Sofern beim differenzierten Schilddrüsenkarzinom (DTC) im Anschluss an die Operation eine Radioiodtherapie (RIT) indiziert ist, erfolgt dies entweder unter endogener TSH-Stimulation unter Absetzen der Schilddrüsenhormon-Medikation (THW) oder exogen durch rhTSH-Injektion. Die prätherapeutische 124 I-Dosimetrie wird seit 2003 am UK-Essen zur Optimierung der RIT eingesetzt. Das Ziel dieser retrospektiven Arbeit war es, mögliche Unterschiede in den Dosimetriedaten (Energiedosen, Uptake, Biokinetik) zwischen der rhTSH- und der THW-Patientengruppe systematisch zu analysieren. Methodik/Methods: Die 124 I-Dosimetriedaten (2009 bis 2023) von DTC-Patienten wurden in THW- und rhTSH-Gruppen eingeteilt und folgende Daten erfasst: Alter, Geschlecht, Tumorhistologie, pTNM-Stadium, Läsionstyp, RIT-Anzahl, TSH-Wert; applizierte 124 I-Aktivität, vorhergesagte 131 I-Energiedosis (ED in Gy/GBq), 131 I-Uptake, 131 I-Halbwertszeit (HWZ). Signifikanzanalyse erfolgte mittels Mann-Whitney- U -Test. Ergebnisse/Results: Insgesamt wurden 453 Datensätze und 949 Läsionen eingeschlossen. Der Altersmedian betrug 53 Jahre (THW-Gruppe, n =386) und 66 Jahre (rhTSH-Gruppe, n =67). In der THW-Gruppe (rhTSH-Gruppe) konnten 74% (46%) der Patienten als papilläres und 21% (45%) als follikuläres DTC zugeordnet werden. Die Mehrheit waren pT3 und pT4 Stadien. In der rhTSH-Gruppe hatten 70% der Patienten bereits eine oder mehrere RIT, wohingegen 66% der THW-Gruppe noch keine RIT erhielten. Die medianen TSH-Werte waren in der rhTSH-Gruppe (147 mU/L) signifikant höher als in der THW-Gruppe (78 mIU/L; p <0,01). Die ED sowie Uptake und HWZ waren in der THW-Gruppe signifikant höher als in der rhTSH-Gruppe ( p <0,01). Ursachen für den ED-Unterschied waren die signifikant reduzierten Uptake-Werte und die signifikant kürzeren HWZ in der rhTSH-Gruppe. Schlussfolgerungen/Conclusions: Die vorläufigen Daten deuten darauf hin, dass die THW-Stimulation zur Erhöhung der Energiedosen zu bevorzugen ist, wohingegen die rhTSH-Stimulation bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Patienten mit Hypothyreose-assoziierten Risiken oder nicht möglicher endogener Stimulierbarkeit in Betracht gezogen werden sollte. Die Patientenheterogenität ist allerdings ein limitierender Faktor und ein Intra-Patienten-Vergleich ist daher notwendig. Publication History Article published online: 12 March 2025 © 2025. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany
Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.
Le contrôle bibliographique ouvert
DOI retrouvé dans Crossref DOI retrouvé ; titre concordant.
- Titre Crossref
- Vergleich der 124I-PET/CT-basierten Energiedosen und Biokinetik von Läsionen zwischen endogener und exogener TSH-Stimulation bei der Radioiodtherapie von Patienten mit differenzierten Schilddrüsenkarzinomen
- Date Crossref
- 01/03/2025
- Éditeur
- Georg Thieme Verlag KG
- Type
- journal-article
Ce recoupement confirme des métadonnées liées au DOI. Il ne confirme ni la méthode ni les conclusions de l’étude, et il ne compte pas comme une seconde source scientifique indépendante.
Les institutions déclarées
Une affiliation ne permet pas de déduire la nationalité d’un auteur.