Ein Vergleich von Direktaufnahmen mit Verlegungen von psychiatrischen Stationen im Rahmen von Stationsäquivalenter Behandlung (StäB)
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Zusammenfassung Ziel Verschiedene Zugangswege zu stationsäquivalenter Behandlung sowie Unterschiede zwischen direkt in StäB aufgenommenen und verlegten Patient:innen, im Hinblick auf Baselineunterschiede und Behandlungsergebnisse, wurden untersucht. Methodik Baselineunterschiede wurden mithilfe explorativer Gruppenvergleiche untersucht, Behandlungseffekte nach Zugangsarten mithilfe einer Regressionsanalyse. Ergebnisse Von 200 StäB Nutzenden wurden 144 (72%) direkt in StäB aufgenommen, während 56 (28%) Personen nach einer stationären Behandlung zuverlegt wurden. Signifikante Unterschiede zwischen den Standorten wurden bezüglich des Anteils direkter StäB Aufnahmen identifiziert (p=0,04). Direktaufnahmen wiesen eine höhere Prävalenz von affektiven Störungen auf (51%), während Verlegungen relativ häufiger mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis (34%) assoziiert waren. Bezüglich der Behandlungseffekte zeigten sich keine relevanten Unterschiede. Schlussfolgerung Der Zugang zur StäB-Behandlung wird für verschiedene Patient:innengruppen flexibel genutzt, Behandlungsergebnisse unterscheiden sich nicht wesentlich. Aufsuchende Angebote sollten noch flexibler gestaltet werden, als das starre Gerüst von StäB derzeit erlaubt.
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Contrôle bibliographique ouvert
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- Titre Crossref
- Ein Vergleich von Direktaufnahmen mit Verlegungen von psychiatrischen Stationen im Rahmen von Stationsäquivalenter Behandlung (StäB)
- Date Crossref
- 20/12/2024
- Éditeur
- Georg Thieme Verlag KG
- Type
- journal-article
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