Aller au contenu principal
2024 article

In-vitro-Infektionsmodell für HBV Genotyp E

0Citations signalées — pas une note de qualité
5Institutions déclarées
1Pays d’affiliation déclarés

Résumé fourni par la source

Einleitung: Der für Afrika prävalente HBV-Genotyp E (HBV-E) wird mit einer relativ hohen Virusreplikation und einem höheren Risiko für das Hepatozelluläre Karzinom (HCC) assoziiert. Obwohl diese Region eine überproportional hohe Hepatitis-B-Endemie aufweist, sind Studien zu diesem Genotyp noch immer unterrepräsentiert. Ziele: Ziel dieses Projektes ist es, ein in-vitro Infektionsmodell für den HBV-Genotyp E zu etablieren, um die Produktion von Biomarkern und die Pathogenese dieses Genotyps besser zu verstehen. Methodik: Replikationsfähige HBV-E-Plasmide, welche den HBV-E enthalten (1.5 und 1.1mer HBV-DNA-Konstrukte) wurden durch fast cloning (Li et al. 2011) generiert und zur anschließenden Virusproduktion in HepG2-hNTCP-Zellen transfiziert. Die gewonnenen HBV-E-Viruspartikel wurden mittels Gradientenkonzentration aufkonzentriert und anschließend auf ihre Infektiosität durch in-vitro Infektion in HepG2-hNTCP getestet. HBV-Biomarker, einschließlich HBV-DNA, HBV-RNA, HBeAg und HBsAg (sowie die HBsAg-Zusammensetzung) wurden während der Transfektions- und Infektionsexperimente bis zu 22 Tage lang überwacht. Ergebnis: Die Transfektion mit den generierten HBV-E Plasmiden in HepG2-hNTCP-Zellen führte zu einer erfolgreichen Produktion von HBV-DNA, HBV-RNA, HBeAg und HBsAg sowohl in 1.1mer als auch in 1.5mer, mit einer höheren Expression von HBeAg und HBsAg in 1.5mer. Verglichen zur HBV-Genotyp D-Kontrolle waren die HBsAg-Spiegel jedoch für beide Konstrukte, sowohl das 1.1mer HBV-E als auch das 1.5mer HBV-E niedriger (200 IU/mL vs. 5 IU/mL und 15 IU/mL). Die in-vitro- Infektion mit den erzeugten HBV-E-Viren führte nach 8 Tagen zu einer de-novo -Infektion, welche mittels Immunfluoreszenz des HBcAg gezeigt werden konnte. Die HBV-DNA- und HBV-RNA-Spiegel sanken vom Input (7,3 log 10 cp/mL und 4,8 log 10 cp/mL) bis zum Wash-out (3,9 log 10 cp/mL und -1log 10 cp/mL) und zeigten 10 Tage nach Infektion einen stabilen Anstieg auf 5,3 log 10 cp/mL und 3,2 log 10 cp/mL, gefolgt von einer anhaltenden Expression im Verlauf der Infektion. Schlussfolgerung: Die neu entwickelten HBV-E-Plasmide können in Zellkulturen transfiziert und zur Erzeugung infektiöser und stabil replizierender HBV-E-Viren für in-vitro -Analysen verwendet werden. Unser Modell kann für weitere Studien zur HBV-Replikation und zur Wirksamkeit von antiviralen Medikamenten im HBV-E verwendet werden. Publication History Article published online: 26 September 2024 © 2024. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.

Contrôle bibliographique ouvert

DOI retrouvé dans Crossref DOI retrouvé ; titre concordant.

Titre Crossref
In-vitro-Infektionsmodell für HBV Genotyp E
Date Crossref
01/09/2024
Éditeur
Georg Thieme Verlag KG
Type
journal-article

Ce recoupement confirme des métadonnées liées au DOI. Il ne confirme ni la méthode ni les conclusions de l’étude et ne compte pas comme une seconde source scientifique indépendante.

Institutions déclarées

Une affiliation ne permet pas de déduire la nationalité d’un auteur.

Sujets associés

Hepatitis B Virus StudiesVibrio bacteria research studiesHepatitis C virus research

BNTIC News n’est pas le producteur de ces données. Recherche à la demande dans Crossref et Europe PMC, sans clé ; OpenAlex reste optionnel. Aucun service payant requis, aucune réponse conservée. Sources et limites.