Invasives mediastinales Staging über eine videoassistierte mediastinoskopische Lymphadenektomie bei 1766 Patienten mit einem Lungenkarzinom. Analyse bei Verdacht auf Lymphknotenmetastasen nach PET-CT.
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Hintergrund Das mediastinale Lymphknotenstaging ist essenzieller Bestandteil der Diagnostik für Patienten mit einem Lungenkarzinom und bei Patienten mit auffälligen PET-CT Befunden, sollte eine weitere Abklärung erfolgen. Ziel dieser Arbeit ist die Evaluation der onkologischen Ergebnisse des Lymphknoten-Stagings durch videoassistierte mediastinoskopische Lymphadenektomie (VAMLA) bei Patienten mit Verdacht auf einen mediastinalen Lymphknotenbefall. Material und Methode In die Studie wurden alle Patienten mit einem Lungenkarzinom oder dem Verdacht auf das Vorliegen eines Lungenkarzinoms eingeschlossen, bei denen zwischen 2008 und 2019 eine VAMLA durchgeführt wurde. Daten der Patienten bei denen nachfolgend eine Resektionsbehandlung mit gleichzeitiger systematischer Lymphadenektomie durchgeführt wurde, wurden zu Berechnung von Sensitivität, Spezifität und Genauigkeit genutzt. Sämtliche Analysen erfolgten retrospektiv anhand prospektiv erhobener Daten. Ergebnis Bei 1766 Patienten mit einem Lungenkarzinom wurde ein VAMLA durchgeführt. Ein cN2- oder cN3-Status lag bei 613 Patienten vor. In 326 (53,2%) der Fälle konnten mediastinale Lymphknotenmetastasen nachgewiesen werden, dabei handelte es sich bei 259 Patienten (42,3%) um eine N2-Situation und in 67 Fällen um einen N3-Status (10,9%). Die Komplikationsrate lag bei 5,2% (n=32), die Rate der Patienten mit Recurrensparese bei 2,8% (n=13). Bei 341 der Patienten mit einem cN2 und cN3 Status wurde im weiteren Verlauf eine Tumorresektion mit systematischer Lymphadenektomie durchgeführt. Dabei handelte es sich um 210 Patienten mit einem Ausschluss einer N2/N3 Situation nach VAMLA, 86 Patienten mit einem N2-single-level Nachweis und 45 Fälle mit einem N2-multilevel. 29 der Patienten mit N2-multilevel (64,4%) erhielten eine neoadjuvante Therapie. In 2 der 341 Fälle (0,7%) wurde ein nicht bekannter N2-Befall nachgewiesen (falsch negative VAMLA). Sensitivität, Spezifität, negativer Vorhersagewert und die Genauigkeit lagen für die gesamte Kohorte bei 99,4%, 100%, 98,9% und 99,6%. Schlussfolgerung Die VAMLA ist eine sichere Methode zum invasiven mediastinalen Lymphknotenstaging bei Lungenkarzinom mit Verdacht auf eine mediastinale Lymphknotenmetastasierung. Sie bietet eine hohe Sensitivität, einen hohen negativen Vorhersagewert und gute Genauigkeit und somit die Möglichkeit Patienten sicher der für sie optimalen Therapie zuzuführen. Publication History Article published online: 13 August 2024 © 2024. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany
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Le contrôle bibliographique ouvert
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- Titre Crossref
- Invasives mediastinales Staging über eine videoassistierte mediastinoskopische Lymphadenektomie bei 1766 Patienten mit einem Lungenkarzinom. Analyse bei Verdacht auf Lymphknotenmetastasen nach PET-CT.
- Date Crossref
- 01/08/2024
- Éditeur
- Georg Thieme Verlag KG
- Type
- journal-article
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Où se fait cette recherche
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Rheumazentrum Ruhrgebiet pays non établi dans la noticeÉtablissement de santé
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Lungenklinik Hemer pays non établi dans la noticeÉtablissement de santé
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Thoraxzentrum Ruhrgebiet pays non établi dans la noticeInstitution
Rheumazentrum Ruhrgebiet, Lungenklinik Hemer et Thoraxzentrum Ruhrgebiet.
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