Intravenöse Behandlung der Calcinosis cutis mit Natriumthiosulfat – eine Fallserie
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Zusammenfassung Als Calcinosis cutis definiert man die Ablagerung von Kalziumsalzen in der Haut. Die dystrophische Variante ist die häufigste Form und tritt meist bei chronischen Entzündungen im Zusammenhang mit Kollagenosen auf. Als Therapieoptionen stehen die operative Exzision sowie wenige medikamentöse Behandlungen zur Verfügung. Insgesamt ist die Evidenz der bekannten Therapiemaßnahmen sehr niedrig und folgend fehlen valide Handlungsempfehlungen. Natriumthiosulfat wird intravenös bereits mit Erfolg bei der Therapie der Calciphylaxie eingesetzt. In unserer Fallserie erhielten fünf Patienten mit dystropher Calcinosis cutis Natriumthiosulfat intravenös über mindestens sechs Zyklen jeweils an fünf aufeinanderfolgenden Tagen pro Monat, mit Einzeldosen von 12,5 g beziehungsweise 25,0 g. Eine Abnahme der kalzifizierten Herde konnte dabei nicht sicher belegt, aber stabile Krankheitsverhältnisse erzielt werden. Möglicherweise kann Natriumthiosulfat intravenös einem Progress der Calcinosis cutis entgegenwirken. Die in der Literatur beschriebene, erfolgreiche Anwendung epikutan applizierten Natriumthiosulfats legt nahe, dass hier möglicherweise eine höhere kutane Bioverfügbarkeit erzielt wird, um einen lytischen Effekt auf die Calcinosis cutis zu erzielen. Dafür spricht auch die beschriebene Wirksamkeit von hochdosiertem Natriumthiosulfat bei der Calciphylaxie.
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Le contrôle bibliographique ouvert
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- Titre Crossref
- Intravenöse Behandlung der Calcinosis cutis mit Natriumthiosulfat – eine Fallserie
- Date Crossref
- 01/09/2024
- Éditeur
- Wiley
- Type
- journal-article
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Où se fait cette recherche
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Martin Luther University Halle-Wittenberg pays non établi dans la noticeUniversité ou école supérieure
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Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg pays non établi dans la noticeInstitution
Martin Luther University Halle-Wittenberg et Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg.
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