Pancreatitis – Microbiome As Predictor of Severity (P-MAPS): Eine prospektive, internationale Multicenter Studie
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Le résumé fourni par la source
Einleitung Die akute Pankreatitis (AP) ist eine entzündliche Erkrankung, die eine erhebliche sozioökonomische Belastung für das Gesundheitssystem darstellt. Während die Mehrheit der Patienten mit einer AP einen milden klinischen Verlauf zeigt, haben etwa 10% der Patienten eine mittelschwere oder schwere Erkrankung mit schwerwiegenden lokalen und systemischen Komplikationen und einem längeren Krankenhausaufenthalt. Nach wie vor gibt es keine frühen Biomarker für den Schweregrad der Erkrankung. Mehrere komplizierte Scoring-Systeme können den Krankheitsverlauf nicht zufriedenstellend vorhersagen. Mit dieser Studie wollen wir die Rolle des Mikrobioms als Prädiktor des Verlaufs der AP bei initialer Aufnahme untersuchen. Methode 450 Patienten wurden prospektiv in 16 Zentren aus 8 europäischen Ländern rekrutiert. Bukkale und rektale Abstriche wurden asserviert, um das Mikrobiom von AP-Patienten innerhalb der ersten 72 Stunden nach der Krankenhausaufnahme zu analysieren. Alle Proben wurden mit Oxford Nanopore Technologies sequenziert, einer Methode der 3 rd Generation der Sequenzierung. Primäre Endpunkte sind die Assoziation des orointestinalen Mikrobioms mit der revidierten Atlanta-Klassifikation und dem Schweregrad. Sekundäre Endpunkte sind Assoziationen mit der Sterblichkeit und der Dauer des Krankenhausaufenthalts. Ergebnisse Insgesamt wurden 832 Proben von 424 Patienten sequenziert. 26 Patienten erfüllten Ausschlusskriterien und wurden exkludiert. Nach der Normalisierung der Mikrobiom Daten verblieben 409 bukkale und 391 rektale Proben für die weitere Analyse. Signifikante Unterschiede wurden bei der Beta-Diversität für alle primären Endpunkte beobachtet, rev. Atlanta-Klassifikation (Bray Curtis, p-Wert 0,009**) und Schweregrad (Bray Curtis, p-Wert 0,008**) sowie für alle sekundären Endpunkte, Mortalität (Bray Curtis, p-Wert 0,006**) und Dauer des Krankenhausaufenthalts (Bray Curtis, p-Wert 0,043*), bei rektalen, nicht aber bei bukkalen Abstrichen. Bemerkenswert ist, dass diese Ergebnisse auch nach Berücksichtigung von 74 potenziellen Confoundern wie Alkoholkonsum, Raucherstatus und Antibiotikaeinnahme signifikant bleiben. Bei der Alpha-Diversität wurden keine Unterschiede festgestellt. Ein Klassifizierungsmodel mit differentiell häufigen Spezies erbrachte eine AUROC von 80%. Schlussfolgerungen Das rektale, jedoch nicht das orale Mikrobiom hat das Potenzial, den Verlauf einer akuten Pankreatitis bei der Aufnahme des Patienten vorherzusagen. präsentiert in der Sitzung: Interdisziplinäres Management in der ViszeralmedizinDonnerstag, 14. September 2023, 11:30–13:00, Saal 4 Publication History Article published online: 28 August 2023 © 2023. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany
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Le contrôle bibliographique ouvert
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- Titre Crossref
- Pancreatitis – Microbiome As Predictor of Severity (P-MAPS): Eine prospektive, internationale Multicenter Studie
- Date Crossref
- 01/08/2023
- Éditeur
- Georg Thieme Verlag KG
- Type
- journal-article
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