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2022 article

Zeitenwende und die Schatten der Geschichte – Implikationen für wissenschaftliche Kooperationen in der ‚herausgeforderten‘ Globalisierung

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Le résumé fourni par la source

Die Förderung internationaler wissenschaftlicher Kooperationen galt jahrelang als Königsweg der Forschungspolitik. Der russischen Angriffskrieg und die daraus einsetzende globale Polarisierung hat zweifelsohne die Notwendigkeit verstärkt, Interessenskonflikte und die Verletzung ethischer Prinzipien besser im Auge zu behalten. Wissenschaftsdiplomatie bleibt dennoch notwendig. Die zentralen Herausforderungen der Welt sind globaler Natur, sie können deshalb nur durch internationale Kooperationen erfolgreich angegangen werden. Ökonomische Wirkungsmechanismen (etwa die Vorzüge der Arbeitsteilung) begünstigen Globalisierung, ihre Attraktivität wird sich auf Dauer nicht ausschalten lassen. Wissenschaft ist ferner ein öffentliches Gut, sie muss deshalb international gestaltet werden. Wissenschaftliche Kooperationen werden allerdings künftig noch viel stärker zwischen den Staaten des „neuen Westens“ stattfinden. Die Instrumente der Wissenschaftskooperationen bleiben. Sie werden aber notgedrungen stark regional fokussiert und tief politisch verankert sein. Der stärkere Einsatz politischer Reglementierungen droht mit dem Unabhängigkeitsprinzip der Wissenschaft in Konflikt zu geraten. Zwar wird Politik mehr Vorgaben für wissenschaftliche Beratung haben, aber deren internationale Kooperationen tragen weiter wesentlich zur Beratungsqualität bei.

Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.

Le contrôle bibliographique ouvert

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Titre Crossref
Zeitenwende und die Schatten der Geschichte – Implikationen für wissenschaftliche Kooperationen in der ‚herausgeforderten‘ Globalisierung
Date Crossref
01/10/2022
Éditeur
Duncker & Humblot GmbH
Type
journal-article

Ce recoupement confirme des métadonnées liées au DOI. Il ne confirme ni la méthode ni les conclusions de l’étude, et il ne compte pas comme une seconde source scientifique indépendante.

Les sujets associés

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