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Accès ouvert déclaré 2022 article

Verknüpfung von Rettungsdienst-Einsatzprotokollen und Leitstellendaten zur Beschreibung und Evaluierung von Rettungsdienstgeschehen. Potentiale und Probleme.

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Einleitung Im vom Innovationsfonds geförderten Projekt „Integrierte Notfallversorgung: Rettungsdienst im Fokus“ (FKZ: 01VSF17032, „Inno_RD“) werden Versorgungspfade von Notfallpatient:innen des Rettungsdienstes (RD) untersucht. Dazu wurden u. a. auf Ebene individueller Einsätze bzw. Patient:innen RD-Einsatzprotokolle aus fünf bayerischen Rettungsdienstbereichen (RDB) mit Abrechnungsdaten von Betriebskrankenkassen verknüpft. Zusätzliche einsatztaktische Informationen zum (Notfall-)Ereignis selbst sowie zu Alarmierung und Disponierung der RD-Einsätze finden sich in den Sekundärdaten Integrierter Leitstellen, die ebenfalls aus allen fünf datenliefernden RDB vorliegen. Charakteristische Inhalte umfassen bspw. Stich- oder Schlagwörter, welche den Einsatzanlass aus Leitstellensicht näher bestimmen oder etwa Informationen zu Art und Anzahl der entsendeten Einsatzmittel. Durch Verknüpfung mit RD-Einsatzprotokollen lassen sich entsprechende Inhalte in die bereits bestehende Längsschnitt-Datenbasis integrieren. Methoden Im Beitrag soll eine geeignete Verknüpfung von RD-Einsatzprotokollen und Leitstellendaten vorgestellt sowie dabei auftretende Probleme und Strategien anhand von Beispielen diskutiert werden. Aus den datenliefernden RDB existieren in Inno_RD 150.048 RD-Einsatzprotokolle. In den Leitstellen-Sekundärdaten sind 377.856 Ereignisse dokumentiert, welche potenziell Informationen zu disponierten RD-Einsätzen aufweisen können. Beide Datenarten wurden durch ein regelbasiertes Linkage auf Grundlage mehrerer Schlüsselvariablen (Einsatzdatum, RD-Organisation, Einsatznummern) verknüpft. Ergebnisse Insgesamt konnten 144.598 RD-Einsatzprotokolle in den Leitstellendaten dokumentierten Einsätzen zugeordnet werden.Verknüpfungen wurden akzeptiert, wenn sich der in beiden Datenarten unabhängig voneinander erfasste Alarmierungszeitpunkt um nicht mehr als 15 Minuten unterschied (zutreffend auf 94,5 % aller verknüpften Daten). Rund ein Viertel der gültig verknüpften RD-Einsatzprotokolle umfasst Fehleinsätze oder nicht-abrechnungsfähige Einsätze, rund drei Viertel stammen demgegenüber von Einsätzen, bei welchen Patient:innen versorgt und/oder transportiert wurden. In letzterer Gruppe liegt der Anteil an Einsätzen, bei welchen durch die Leitstelle Notärzt:innen bereits zu Einsatzbeginn mitalarmiert wurden, signifikant höher. Da die versorgten und/oder transportierten RD-Patient:innen nicht zwingend einen medizinischen Notfall aufwiesen (z. B. bei nicht-dringlichen Krankentransporten durch den RD), erfolgte zudem eine Eingrenzung anhand der in den RD-Einsatzprotokollen vermerkten Einsatztypen. Dabei konnten rund 96 % auf Einsätze mit Notfallpatient:innen zurückgeführt werden. Schlussfolgerung Umgesetzt wurde eine belastbare Verknüpfung von Leitstellendaten und RD-Einsatzprotokollen. Die Untersuchung von RD-Geschehen auf Einsatz- bzw. Patient:innenebene kann damit um eine wichtige Datenquelle – insbesondere mit einem Fokus auf strukturelle Informationen zu RD-Einsätzen sowie deren Disponierung – ergänzt werden. Publication History Article published online: 22 August 2022 © 2022. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.

Le contrôle bibliographique ouvert

DOI retrouvé dans Crossref DOI retrouvé ; titre concordant.

Titre Crossref
Verknüpfung von Rettungsdienst-Einsatzprotokollen und Leitstellendaten zur Beschreibung und Evaluierung von Rettungsdienstgeschehen. Potentiale und Probleme.
Date Crossref
01/08/2022
Éditeur
Georg Thieme Verlag KG
Type
journal-article

Ce recoupement confirme des métadonnées liées au DOI. Il ne confirme ni la méthode ni les conclusions de l’étude, et il ne compte pas comme une seconde source scientifique indépendante.

Où se fait cette recherche

  • Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg pays non établi dans la notice
    Université ou école supérieure
  • Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane pays non établi dans la notice
    Université ou école supérieure
  • Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg pays non établi dans la notice
    Structure de recherche
  • Medizinische Hochschule Brandenburg – Theodor Fontane pays non établi dans la notice
    Institution

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane et Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg — Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, avec 1 autre affiliation.

Une affiliation ne permet pas de déduire la nationalité d’un auteur.

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