Lyme-Borreliose
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Zusammenfassung. Für die Diagnostik einer Lyme-Borreliose, welche durch Borrelia burgdorferi verursacht wird, ist nebst der Klinik die Borrelien-Serologie zentral. Die Borrelien-Serologie besteht aus zwei Stufen: einem sensitiven Suchtest wie einem Enzym-Immuno-Assay und einem spezifischen Bestätigungstest wie zum Beispiel einem Immunoblot. Bei einem Suchtest können Borrelien-spezifische IgM- und IgG-Antikörper, aber auch unspezifische Antikörper nachgewiesen werden, beispielsweise kreuzreagierende Antikörper gegen Treponema pallidum (Erreger der Lues). Deshalb müssen reaktive Suchtestresultate mit einem spezifischen Test wie einem Immunoblot bestätigt werden. Dabei werden die Antikörper gegen die verschiedenen Borrelien-Antigene aufgeschlüsselt, was eine Beurteilung über eine mögliche Kreuzreaktion und gegebenenfalls eine Einteilung in ein Früh- oder Spätstadium der Lyme-Borreliose erlaubt. Für die Diagnostik der Neuroborreliose wird die Borrelien-spezifische, intrathekale Antikörperbildung bestimmt, wobei zwingend eine Serum- und eine Liquorprobe vom gleichen Entnahmezeitpunkt analysiert werden müssen. Die Diagnose der Lyme-Borreliose erfordert eine Gesamtschau der serologischen Befunde zusammen mit der Klinik.
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Le contrôle bibliographique ouvert
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- Titre Crossref
- Lyme-Borreliose
- Date Crossref
- 01/11/2022
- Éditeur
- Hogrefe Publishing Group
- Type
- journal-article
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Les institutions déclarées
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