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H ofm ann: E x p e rim e n te lle G ru n d la g e n d e r m u ltifa k to rie lle n G enese d e r S ch iz o p h re n ie .Springer-V erlag, W ien 19(>3.9 Abb.Fr. 27.30.Die vorliegende M onographie beschäftigt sich an h an d eigener U n tersu ch u n gen mit d e r .Stoffw echselforschung bei Schizophrenen.Ih r Y'erf.geht davon aus, daß bei d er zu unterstellenden m ultifaktoriellen K ausalität der Schizo phrenie die biochem ischen Vorgänge a u f Zcllebene, insbesondere im Zusam m enhang mit ih rer genetischen F ixierung, anderen U ntersuchungsm ethoden an die Seite gestellt w erden können.Es handle sich dabei um Forschungen, die zw ar nicht in der Lage sind, vom Som atischen her d irek te R ückschlüsse au f psychische F ehl verhaltensw eisen zu ziehen, es gehe vielm ehr um einen von vielen A spekten, den m an aber den übrigen U ntersuchungsm elhoden gleichberechtigt an die Seite stellen könne, zum al der schizophrene G rundprozeß, psychophatologisch gesehen, ein «außerbew ußter M echanismus» sei.Die U ntersuchungen gehen von der B eobachtung aus, daß bei Schizophrenen intravenös zugeführtes Succinat gegenüber N orm alpersonen verm indert in die Gewebe aufgenom m en w ird.Im Gegensatz zu N orm alpersonen erh ö h t sich nach S uccinatbelastung die F ra k tio n der «leicht hy d ro lisierb aren Phosphate» im B lut nicht oder zeigt sogar eine leicht sinkende Tendenz.Bei d er genaueren U ntersuchung einiger energie reicher P h o sp h atfra k tio n e n des E ry th ro zy ten zeigen sich zw ischen Schizo p hrenen und norm alen V ersuchspersonen signifikante U nterschiede.Der A utor vertritt die A uffassung, daß es sich dabei um eine P arallele zum schizophrenen G enotypus handelt, d er aber nicht u nbedingt zu einer M anifestation des schizo phrenen P h ä n o ty p u s fü h ren m üsse.So habe die statistische A usw ertung seiner Ergebnisse bei F am ilienuntersuchungen gezeigt, daß sich auch bei ein er Reihe von phäno ty p isch gesunden A ngehörigen die gleichen Stoffw echselentgleisungen nachw eisen ließen.Die speziellen chem ischen A bleitungen eignen sich n icht fü r ein K urzreferat und m üssen im O riginal nachgelesen w erden.-Als Neben befunde ergeben sich auch Einblicke in die W irkungsw eise d er Phenothiazine, und zw ar im Sinne einer unspezifischen B eeinflussung des K ohlen h y d ratsto ff wechsels.-A bschließend b eurteilt der Verf.seine U ntersuchungen d a h in gehend, daß m an die gefundenen V eränderungen «aequiphänom enal» sehen m üsse.Die direkte F rage nach einer K ausalitätsbeziehung zw ischen Stoffwechselvorgang und psychischem P hänom en hält er wegen d er kategoriellen V er schiedenheit der Seinsebenen fü r unzulässig.E r ist trotz seiner ausschließlich au f Stoffw echselveränderungen gerichteten U ntersuchungen bem üht, auch den psychogenelischen F ak to ren R echnung zu tragen, wozu er letzten E ndes sogar durch seine eigenen Befunde gezwungen w ird, da er die genannten S toffw ech selstörungen auch bei klinisch gesunden F am ilienangehörigen vorfand.-Die von H of m ann vorgelegten U ntersuchungsergebnisse sind zunächst hinsichtlich ihres Relevanzgehaltes n u r schw er zu beurteilen, vor allem da entsprechende V ergleichsuntcrsuchungen noch ausstehen.Sollte es sich erw eisen, daß sie ta t sächlich au f endogene Psychosen bzw.Schizophrenien oder auch n u r bestim m te G ruppen von Schizophrenien beschränkt sind, so könnten sie einen w esent lichen F o rtsch ritt in d er E rfo rsch u n g d er som atischen G rundlagen d er Schizo phrenie bedeuten.O. H ertrich, Bonn.
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Le contrôle bibliographique ouvert
DOI retrouvé dans Crossref DOI retrouvé ; titre concordant.
- Titre Crossref
- Buchbesprechungen — Book Reviews — Livres Nouveaux
- Date Crossref
- 17/08/2010
- Éditeur
- S. Karger AG
- Type
- journal-article
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