Das Spektrum der atypischen Parkinson-Syndrome im klinischen Alltag
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Die Abgrenzung der atypischen Parkinson-Syndrome vom Morbus Parkinson und voneinander stellt den behandelnden Arzt besonders in den Anfangsstadien der Erkrankungen vor Herausforderungen. In diesem Beitrag sollen klinische Charakteristika der einzelnen atypischen Parkinson-Syndrome anhand von Fallbeispielen dargestellt und spezifische Therapieoptionen genannt werden. Ziel ist es, eine möglichst frühzeitige Diagnosestellung zu ermöglichen. Kernaussagen Zu den atypischen Parkinson-Syndromen gehören die Multisystematrophie, die Demenz mit Lewy-Körpern, die progressive supranukleäre Parese und das kortikobasale Syndrom. Diagnostische Schwierigkeiten kann die Abgrenzung dieser atypischen Parkinson-Syndrome vom Morbus Parkinson und die Unterscheidung untereinander bereiten. Im Gegensatz zum Morbus Parkinson zeichnen sich die atypischen Parkinson-Syndrome je nach betroffener Hirnregion durch charakteristische zusätzliche, häufig nicht motorische Symptome aus, die im Verlauf der Erkrankung auftreten und diagnostisch wegweisend sein können. Wichtiger Hinweis auf ein atypisches Parkinson-Syndrom ist z. B. das schlechte Ansprechen der motorischen Symptomatik auf eine Levodopa-Therapie. Die Therapieoptionen der atypischen Parkinson-Syndrome sind limitiert und derzeit noch rein symptomatisch. Die Prognose der atypischen Parkinson-Syndrome ist schlechter als beim Morbus Parkinson. Publication History Article published online: 24 February 2022 © 2022. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany
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Contrôle bibliographique ouvert
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- Titre Crossref
- Das Spektrum der atypischen Parkinson-Syndrome im klinischen Alltag
- Date Crossref
- 01/01/2022
- Éditeur
- Georg Thieme Verlag KG
- Type
- journal-article
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