Mesenteriale Ischämie in der Intensivmedizin
Rattachement africain : de. Niveau de preuve : code pays fourni par la source.
Le résumé fourni par la source
All articles of this category Die akute mesenteriale Ischämie ist ein lebensbedrohlicher Notfall, der regelhaft zur Aufnahme auf eine Intensivstation führt. Kenntnis über Risikofaktoren, Klinik und Stellenwert der einzelnen diagnostischen Möglichkeiten sind Grundvoraussetzung für die rasche Diagnosestellung und beeinflussen die Prognose des Patienten günstig. Neben typischen Fallkonstellationen, die eine mesenteriale Ischämie vermuten lassen, werden häufige Fallstricke und Besonderheiten der mesenterialen Ischämie in der Intensivmedizin dargestellt. Kernaussagen Die akut mesenteriale Ischämie (AMI) wird in okklusive und nicht okklusive Formen (NOMI) unterteilt. Die wichtigsten Risikofaktoren sind kardiovaskuläre Erkrankungen. Die NOMI tritt häufig sekundär aufgrund schwerer Komorbiditäten auf, die erst eine intensivmedizinische Therapie notwendig machen. Der Goldstandard in der AMI-Diagnostik ist die Kontrastmittel-CT. Laborchemisch kann die AMI, selbst bei normwertigem Laktat, nicht ausgeschlossen werden. Die AMI sollte bei allen kritisch erkrankten Patienten mit abdomineller Symptomatik differenzialdiagnostisch bedacht werden. Die Initialtherapie besteht in der raschen Gabe kristalloider Infusionslösung, Antikoagulation und antibiotischen Therapie. Die operative Therapie umfasst die Revaskularisation, Beurteilung und Ausmaß der intestinalen Ischämie und Resektion avitaler Darmsegmente. Die Second-Look-Operation ist häufig notwendig und sollte geplant bei unsicher vitalen Darmsegmenten innerhalb von 12–24 h durchgeführt werden. Die postoperative Therapie besteht in der Kontrolle des Reperfusionsschadens und der abdominellen Sepsis. Der intraabdominelle Druck sollte bei allen Patienten mit AMI bestimmt und in der Therapiesteuerung mitberücksichtigt werden. Die enterale Ernährung innerhalb der ersten Erkrankungswoche kann die Prognose verbessern.
Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.
Le contrôle bibliographique ouvert
DOI retrouvé dans Crossref DOI retrouvé ; titre concordant.
- Titre Crossref
- Mesenteriale Ischämie in der Intensivmedizin
- Date Crossref
- 01/11/2021
- Éditeur
- Georg Thieme Verlag KG
- Type
- journal-article
Ce recoupement confirme des métadonnées liées au DOI. Il ne confirme ni la méthode ni les conclusions de l’étude, et il ne compte pas comme une seconde source scientifique indépendante.
Les institutions déclarées
Une affiliation ne permet pas de déduire la nationalité d’un auteur.