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2021 article

Augenärztliche Screening-Untersuchung bei Frühgeborenen (S2k-Level, AWMF-Leitlinien-Register-Nr. 024/010, März 2020)

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Corrected by: Erratum: Augenärztliche Screening-Untersuchung bei Frühgeborenen (S2k-Level, AWMF-Leitlinien-Register-Nr. 024/010, März 2020) Z Geburtshilfe Neonatol 2021; 225(01): e1-e1 DOI: 10.1055/a-1361-4844 Leitlinienreport Redaktionskomitee Federführende Fachgesellschaft Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin e.V. (GNPI) # Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG) Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) # Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen Retinologische Gesellschaft Berufsverband der Augenärzte Deutschlands Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ) Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. # Mandatierung Prof. Dr. Rolf F. Maier für die GNPI (federführend) Prof. Dr. Helmut Hummler für die GNPI Prof. Dr. Ulrich Kellner für die RG Prof. Dr. Tim U. Krohne für den BVA Dr. Burkhard Lawrenz für den BVKJ Prof. Dr. Birgit Lorenz Barbara Mitschdörfer für den Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. Prof. Dr. Claudia Roll für die GNPI und DGKJ Prof. Dr. Andreas Stahl für die DOG # # Geltungsbereich und Zweck Begründung für die Auswahl des Leitlinienthemas: Sicherstellung einer rechtzeitigen Diagnose jeder interventionsbedürftigen Frühgeborenenretinopathie (ROP) Zielorientierung der Leitlinie: Rationale Handlungsempfehlungen zur Durchführung des ROP-Screenings bei Frühgeborenen, Vermeiden von Über- und Unterdiagnostik Patientenzielgruppe: Frühgeborene Versorgungsbereich: Früherkennung, spezialisierte und primärärztliche, stationäre und ambulante pädiatrische und ophthalmologische Einrichtungen Anwenderzielgruppe/Adressaten: Kinderärztinnen/-ärzte, Augenärztinnen/-ärzte # Zusammensetzung der Leitliniengruppe: Beteiligung von Interessensgruppen Repräsentativität der Leitliniengruppe: Beteiligte Berufsgruppen Kinderärztinnen/-ärzte aus dem stationären und dem ambulanten Bereich Augenärztinnen/-ärzte aus dem stationären und dem ambulanten Bereich Repräsentativität der Leitliniengruppe: Beteiligung von Patienten Beteiligung des Bundesverbands „Das frühgeborene Kind“ e.V. als Patientenvertretung # Methodologische Exaktheit Recherche, Auswahl und Bewertung wissenschaftlicher Belege (Evidenzbasierung) Formulierung von Schlüsselfragen Bei welchen Kindern ist das ROP-Screening indiziert? Wann soll die erste Untersuchung erfolgen? In welchem zeitlichen Abstand sollen Folgeuntersuchungen erfolgen? Wann kann das ROP-Screening beendet werden? Wie soll die Untersuchung ablaufen? Wie sollen die Befunde klassifiziert und dokumentiert werden? Bei welchen Befunden soll therapeutisch interveniert werden? Verwendung existierender Leitlinien zum Thema Erste Auflage dieser Leitlinie von 1999 (siehe unten) Zweite Auflage dieser Leitlinie von 2007 (siehe unten) Britische Leitlinie von 2008 Niederländische Leitlinie von 2013 Schwedische Leitlinie von 2012 US-Amerikanische Leitlinie von 2018 Kanadische Leitlinie von 2006 Systematische Literaturrecherche PubMed (Schwerpunkt 2000–2019, besonders relevante Literatur auch älter), ausgehend von dem MeSH-Begriff „retinopathy of prematurity“ allein und in Kombination mit weiteren Begriffen wie „VLBW infants“, „screening“, „ophthalmological examination“, „fundoscopy“, „guideline“, „recommendation“ weitere Ergebnisse aus Handsuche in ausgewählten Zeitschriften und Literaturverzeichnissen aufgefundener Literatur # Formulierung der Empfehlungen und strukturierte Konsensfindung Formale Konsensfindung: Verfahren und Durchführung E-Mail-basierter Gruppenprozess mit mandatierten Teilnehmerinnen/Teilnehmern Literaturrecherchen zu aufgeworfenen Themenkomplexen, gefolgt von einer anonymisierten (06.03.–15.04.2019) und 2 offenen E-Mail-basierten Delphi-Runden (GNPI-Delphikonferenz) die finale Fassung wurde mit allen Empfehlungen einstimmig angenommen (starker Konsens (>95% der Stimmberechtigten) laut AWMF-Regelwerk Berücksichtigung von Nutzen, Nebenwirkungen, relevanten Outcomes Der Nutzen für die Kinder wie auch für die Gesellschaft besteht in der Verhinderung von Erblindung. Formulierung der Empfehlungen Entsprechend dem aktuellen Literaturstand wurde die vorhergehende Fassung der Leitlinie zunächst vom federführenden Autor und dann von den beteiligten Koautorinnen/-autoren überarbeitet. Die endgültige Formulierung ist das Ergebnis von mehreren Überarbeitungsschritten u. a. auch in mehreren Telefonkonferenzen der Autorinnen/Autoren. Im Text der Leitlinie wurde die Empfehlungsstärke mit den Verben ‚sollen‘ (starke Empfehlung), ‚sollten‘ (Empfehlung) und ‚können‘ (offene Empfehlung) zum Ausdruck gebracht. # # Externe Begutachtung und Verabschiedung Pilottestung Die beiden vorherigen Fassungen dieser Leitlinie können als Pilottestung gewertet werden. # Externe Begutachtung Die Erfahrungen mit den vorherigen Fassungen der Leitlinie waren ein wesentlicher Gesichtspunkt bei der Formulierung der aktuellen Fassung. Hinzu kommt der o. g. Delphi-Prozess. # Verabschiedung durch die Vorstände der herausgebenden Fachgesellschaften/Organisationen Einstimmig verabschiedet vom Vorstand der GNPI am 09.03.2020, danach konsentiert von den weiteren tragenden Gesellschaften und dem Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. (bis 10.05.2020). # # Verbreitung und Implementierung Konzept zur Verbreitung und Implementierung Diese Leitlinie soll außer im Leitlinienregister der AWMF und auf der Homepage der GNPI auch in der einschlägigen pädiatrischen und ophthalmologischen Fachliteratur veröffentlicht werden. # Unterstützende Materialien für die Anwendung der Leitlinie Die Leitlinie enthält 2 Dokumentationsbögen, die von den Anwendern genutzt werden können: einen Bogen zur Dokumentation der erhobenen Befunde sowie einen Bogen („ROP-Pass“) zur Dokumentation von operativen Maßnahmen am Augenhintergrund, der in das gelbe Vorsorgeheft eingelegt werden kann. # Diskussion möglicher organisatorischer und/oder finanzieller Barrieren gegenüber der Anwendung der Leitlinienempfehlungen Barrieren und Widerstände gegen die in der Leitlinie empfohlenen Untersuchungen sind nicht zu erwarten. # Messgrößen für das Monitoring: Qualitätsziele, Qualitätsindikatoren Das Retinopathie-Screening ist Teil der bundesweiten verpflichtenden Qualitätssicherungsmaßnahmen in der Neonatologie. Die indikationsbezogene und zeitgerechte Durchführung des Retinopathie-Screenings und dessen Ergebnisse werden jährlich in jedem Perinatalzentrum erfasst und zentral ausgewertet und veröffentlicht (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, IQTIG). # # Gültigkeitsdauer und Aktualisierungsverfahren Erste Fassung (024–010.01): 06/1998 Erste Überarbeitung (024–010.02): 11/2007 Aktuelle Überarbeitung (024–010.03): 03/2020 Nächste Überprüfung geplant: 03/2025 # * nach dem federführenden Autor in alphabetischer Reihenfolge Publication History Publication Date: 15 January 2021 (online) © 2021. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

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Titre Crossref
Augenärztliche Screening-Untersuchung bei Frühgeborenen (S2k-Level, AWMF-Leitlinien-Register-Nr. 024/010, März 2020)
Date Crossref
15/01/2021
Éditeur
Georg Thieme Verlag KG
Type
journal-article

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