Gibt es eine relative Kontraindikation beim Keratokonus gegen eine tief lamellierende Keratoplastik?
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Hintergrund: Der Keratokonus führt beim Fortschreiten der Erkrankung zu einer Verdünnung des Hornhautstromas und zur Narbenbildung der zentralen Hornhaut. Bei gegebener Indikation kann eine penetrierende oder alternativ bei intaktem Endothel eine tief lamellierende Keratoplastik durchgeführt werden. Es stellt sich die Frage, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Endothelzelldichte (EZ) und den verschiedenen Stadien des Keratokonus besteht und damit eine relative Kontraindikation für eine tief lamellierende Keratoplastik gegeben ist. Patienten und Methoden: In einer prospektiven Studie wurden bei 44 Keratokonus-Patienten die Sehschärfe, die EZ, die Hornhautdicke (Specular Microscope Fa. Topcon) und die Krümmungsradien der Hornhaut (Hornhauttopographiegerät Fa. Oculus) ermittelt. Die Gruppenzuordnung erfolgte nach der Stadieneinteilung nach Amsler. Ergebnisse: Es zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschied (p=0,122) zwischen den einzelnen Stadien (bezogen auf die Keratometerwerte) und der EZ. Die durchschnittlich ermittelte EZ betrug 2566,47 (±279,99). Schlussfolgerungen: Unsere Pilotstudie hat gezeigt, dass die mittlere EZ der Patienten mit Keratokonus vergleichbar ist mit den altersentsprechenden Durchschnittswerten ohne Hornhauterkrankungen. Aus diesem Grund kann auch ohne genaue Kenntnis der Endothelzelldichte des Empfängers eine tief lamellierende Keratoplastik bei intakter Descemet-Membran in Erwägung gezogen werden.
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Le contrôle bibliographique ouvert
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- Titre Crossref
- Gibt es eine relative Kontraindikation beim Keratokonus gegen eine tief lamellierende Keratoplastik?
- Date Crossref
- 04/11/2005
- Éditeur
- Georg Thieme Verlag KG
- Type
- journal-article
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