Navelbine-Symposium, Biarritz (Frankreich), 2.-3. Nov. 1989
Le résumé fourni par la source
Anläßlich der Erstzulassung von Navclbine®-Ampullen in Frankreich veranstalteten die Laboratories Pierre Fabre Oncologie, Paris, ein Symposium, auf dem vorwiegend Kollegen aus Frankreich über den gegenwärtigen Stand der Phase-Iund -Il-Studien mit Navelbine® berichteten.Navelbine (NVB.Vinorelbine) ist ein semi-synthetisch herge stelltes Vinca-Alkaloid-Zytostatikum mit der chemischen Kurzbezeichnung Nor-5'anhydrovinblastin. Ähnlich wie die bisher bekannten Zytostatika Vincristin, Vindesin und Vinblastin aus der Familie der Vincaalkaloide be wirkt NVB eine Flemmung derTubulin-Polymerisation, insbe sondere der Mitose-Mikrotubuli.Erst in höherer Konzentra tion führt NVB auch zu einer Schädigung der axonalen Mikro tubuli.Auf die Spiralisation des Tubulins übt Navelbine eine geringere Wirkung aus als Vincristin.NVB hemmt die Mitose in der G2-und M-Phase und führt zum Zelltod in der Interpha se oder der nachfolgenden Mitose.Nach i.v.Injektion zeigt die NVB-Plasmakonzcntration einen triphasischen Verlauf mit einer terminalen Halbwertzeit von 40 h; die initiale Plasma-Clearance ist sehr rasch (ca.0,8 1/h/ kg).NVB zeigt eine intensive und über Tage anhaltende Anreicherung im Gewebe, vor allem in den Lungen, der Leber und den Speicheldrüsen; es wird vorwiegend biliär und nachfolgend fäkal ausgeschieden.Im Vergleich zu den bisher bekannten Vincaalkaloiden kann NVB auch per os gegeben werden mit einer Resorptionsrate von ca.45%; weiterhin sollen neurotoxische Nebenwirkungen weitgehend fehlen.Die dosislimitierende Toxizität ist die Myciosuppression, insbesondere die Induktion einer passageren Granulozytopenie.In Phase-II-Studien bei insgesamt 75 prä-und postmenopausalen, chemotherapeutisch nicht vorbehandelten, metastasierten Mammakarzinom-Patientinnen zeigte NVB nach wöchentli cher Infusion von jeweils 30mg/nr (20-min-Infusion in 250 ml 0,9% NaCI) eine komplette und partielle Remissionsrate von 30-80% (Remissionsraten pulmonaler und hepatischer Meta stasen ca.30%, von Lymphknoten-und Hautmetastasen so wie des Primärtumors von 60-80%).Als toxische Nebenwir kungen waren eine Granulozytopenie des WHO-Grades III und IV in 40 bzw.25% der NVB-Zyklcn festzustcllcn.dage gen keine Thrombozytopenien.Übelkeit und Erbrechen WHO-Grad I und II waren in 25 %, Grad III in weniger als 5% zu beobachten; eine Alopezie Grad III trat in weniger als 10%, eine Polyncuropathic der WHO-Grade I und II in ca.10% und WHO-Grad III in 4% der Zyklen ein.Wegen protrahierter Leukozytopenien mußten zusätzliche l-2wöchige Chemotherapiepausen bei 20-30% der Zyklen erfolgen, ohne Nachweis eines Wirkungsverlustes durch diese geringe Verlängerung der therapiefreien Intervalle.In ca.20% der NVB-Zyklen kam es zur Entwicklung einer Phlebitis der Injektionsvenc.Diese toxische Nebenwirkung kann mög licherweise durch eine nachfolgende Kurzinfusion von 50mg Prednisolon reduziert werden.Auf Grund der hohen monotherapeutischen Remissionsraten scheint NVB eines der wirksamsten Zytostatika beim Mam
Ce résumé expose les affirmations des auteurs. BNTIC ne l’interprète pas comme une validation indépendante des résultats.
Le contrôle bibliographique ouvert
DOI retrouvé dans Crossref DOI retrouvé ; titre concordant.
- Titre Crossref
- Navelbine-Symposium, Biarritz (Frankreich), 2.-3. Nov. 1989
- Date Crossref
- 27/04/2009
- Éditeur
- S. Karger AG
- Type
- journal-article
Ce recoupement confirme des métadonnées liées au DOI. Il ne confirme ni la méthode ni les conclusions de l’étude, et il ne compte pas comme une seconde source scientifique indépendante.