Unkomplizierte Harnwegsinfektionen: Extrakte aus Maisgriffeln (Zea mays L.) wirken gegen uropathogene E. coli
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Die Droge Maisgriffel (Maydis stigmata) aus Z ea mays L. wird traditionell zur Behandlung unkomplizierter Infektionen der ableitenden Harnwege eingesetzt. Kürzlich publizierte In-vitro-Untersuchungen aus einem Screening zeigen, dass alkoholische Extrakte aus dieser Droge die Adhäsion uropathogener E. coli (UPEC) an T24-Blasenzellen verhindern. Zur genaueren Untersuchung wurden aus 4 unterschiedlichen Chargen Maydis stigmata Ethanol-Wasser (1 : 1)-Extrakte hergestellt. Innerhalb eines In-vitro-Adhäsionassays (UPEC-Stamm 2980 und humane T24-Blasenzellen) wurde eine konzentrationsabhängige antiadhäsive Aktivität gegen UPEC bestätigt (IC50 = 1040 µg/ml). Eine aktivitätsgeleitete Fraktionierung an Sephadex LH20 ergab die aktive Fraktion XI, die wiederum mittels MPLC und präparativer HPLC weiter aufgetrennt wurde. Dies führte zur Isolierung der Subfraktion XIG, die mittels UHPLC/+ESI-QTOF-MS analysiert wurde. Hieraus resultierte das wahrscheinliche Vorliegen der ungewöhnlichen Flavon-C-glykoside Derhamnosylmaysin, 3’-Deoxyrhamnosylmaysin, 3’-O-Methylderhamnosylmaysin, Apiferol und Alternanthin, für die eine Mitbeteiligung an der beobachteten antiadhäsiven Wirkung diskutiert werden kann.
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- Titre Crossref
- Unkomplizierte Harnwegsinfektionen: Extrakte aus Maisgriffeln (Zea mays L.) wirken gegen uropathogene E. coli
- Date Crossref
- 07/04/2016
- Éditeur
- Georg Thieme Verlag KG
- Type
- journal-article
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