Humane intestinale Fibroblasten sind neue Zielzellen für das alpha-Melanozyten-stimulierende Hormon – mögliche Implikationen für die Behandlung von stenosierendem Morbus Crohn mit Melanocortinen
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Einleitung: Medikamentöse Therapieoptionen für stenosierenden Morbus Crohn sind aktuell nicht verfügbar. In dermalen Fibroblasten wurde gezeigt, dass Melanocortine wie das alpha-Melanozyten-stimulierende Hormon (α-MSH) die Kollagensynthese modulieren. Weiterhin vermittelt α-MSH antifibrotische Effekte im murinen Modell der Bleomycin-induzierten Sklerodermie. Daher wurde hier untersucht, ob humane intestinale Fibroblasten (HIF), im Hinblick auf die Synthese extrazellulärer Matrix, ebenfalls Zielzellen für Melanocortine sind. Methodik: HIF wurden aus makroskopisch unauffälliger Kolonmukosa isoliert (n = 5) und durch Immunhistochemie von Desmin, Vimentin und α-smooth muscle actin charakterisiert. Die Melanocortinrezeptor (MCR)-Expression wurde mittels RT-PCR überprüft. Intrazelluläre Ca2 + -Mobilisation als Marker für eine funktionale Kopplung des detektierten MCR wurde durch FURA-2AM Ladung und Fluoreszenzanalyse evaluiert. Kollagen Typ I Expression wurde mittels RT-PCR und die Sekretion von Procollagen Type I C-terminalem Peptid (PICP) mittels ELISA erfasst. Ergebnis: Die immunhistochemische Analyse von Desmin, Vimentin und α-smooth muscle actin bestätigte die isolierten Zellen als Myofibroblasten. MCR Expressionanalyse wies ausschließlich die Präsenz von MC1R nach. Verkürzte Transkriptprodukte von Proopiomelanocortin (POMC), dem Vorläuferprotein von α-MSH, wurden nachgewiesen, jedoch keine funktionell wirksame POMC mRNA oder Proteinexpression. Daher kann ein autokriner Kreislauf von α-MSH ausgeschlossen werden. Ca 2+ -Mobilisation nach Stimulation mit a-MSH wurde weder mittels FURA-2AM Ladungsexperimenten noch mittels Fluoreszenzanalysen bestätigt. Jedoch zeigte sich nach Gabe von α-MSH (10 -6 und 10 -10 M) eine signifikant erniedrigte TGF-β1-induzierte PICP-Sekretion. Da dieser Effekt nicht in der Analyse der entsprechenden COL(I) mRNAs beobachtet wurde, deuten die Ergebnisse auf einen posttranskriptionalen Regulationsmechanismus von α-MSH hin. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass humane intestinale Fibroblasten neue Zielzellen für α-MSH sind. Zukünftige Studien zum Einfluss weiterer Melanokortine auf die Kollagensynthese in diesen Zellen sowie die tierexperimentelle Überprüfung in intestinalen Fibrosemodellen sind notwendig und vielversprechend.
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Le contrôle bibliographique ouvert
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- Titre Crossref
- Humane intestinale Fibroblasten sind neue Zielzellen für das alpha-Melanozyten-stimulierende Hormon – mögliche Implikationen für die Behandlung von stenosierendem Morbus Crohn mit Melanocortinen
- Date Crossref
- 11/08/2014
- Éditeur
- Georg Thieme Verlag KG
- Type
- journal-article
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Où se fait cette recherche
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Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie pays non établi dans la noticeÉtablissement de santé
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University Hospital Münster pays non établi dans la noticeÉtablissement de santé
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Universitätsklinikum Münster pays non établi dans la noticeInstitution
Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie, University Hospital Münster et Universitätsklinikum Münster.
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