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2007 article

Ganzkörper-MRT im Vergleich zum Röntgen-Skelettstatus bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom: Einfluss auf Staging und Therapieindikation

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Ziele: Vergleich von Ganzkörper-MRT und Röntgen-Skelettstatus bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom/monoklonaler Gammopathie. Evaluation des Einflusses des Ganzkörper-MRT auf Diagnose, Staging und Therapieindikation. Methode: Ganzkörper-MRT und konventioneller Röntgen-Skelettstatus von 41 konsekutiven Patienten, die sich mit Verdacht auf multiples Myelom vorstellten, wurden im Hinblick auf diffusen und fokalen Knochenmarks-Befall von zwei Radiologen im Konsens ausgewertet. Zusätzlich wurden extraossäre Weichteilraumforderungen erfasst. Diagnose und Staging erfolgten in Zusammenschau mit den klinischen Daten gemäß der Durie/Salmon Klassifikation bzw. der neuen Durie/Salmon PLUS Klassifikation unter Einbeziehung der MRT-Ergebnisse. Ergebnis: Der Vergleich von Ganzkörper-MRT und Röntgen-Skelettstatus ergab häufig diskrepante Befunde: Einerseits diffuse oder fokale Infiltration im MRT trotz normaler Knochenstruktur, andererseits Zeichen einer Osteopenie oder osteolysetypische Aufhellungen ohne korrelierende Infiltration bzw. Myelomherde im MRT. Bei einem Patient wurde ein Weichteiltumor nur mit der MRT diagnostiziert. Die Berücksichtigung des MRT-Befundes veränderte das Staging in 27 der 41 Patienten: 12 Patienten wurden in ein höheres, 15 in ein niedrigeres Stadium klassifiziert. Dies hatte bei 11 Patienten Auswirkung auf die Behandlungsindikation: Während 3 Patienten in ein therapiepflichtiges Stadium wechselten ergab sich bei 8 Patienten unter Berücksichtigung des MRT keine Behandlungsindikation. Schlussfolgerung: Die im Vergleich zum Röntgen-Skelettstatus häufig unterschiedlichen Befunde der MRT sind in Anbetracht der direkten Darstellung des Knochenmarks durch die MRT verständlich. Hierdurch kann einerseits ein Knochenmarks-Befall früher erkannt werden, andererseits z.B. eine altersbedingte Osteopenie von einer Myelom-Infiltration unterschieden werden. Die zusätzlichen Ergebnisse der MRT haben in vielen Patienten Einfluss auf das Staging und in einem nicht unerheblichen Anteil der Patienten auch auf die Therapieindikation bei Diagnosestellung. Korrespondierender Autor: Baldauf AQ Universität Heidelberg, Radiodiagnostik, Im Neuenheimer Feld 110, 69120 Heidelberg E-Mail: andreas.baldauf@med.uni-heidelberg.de Ganzkörper-MRT - Multiples Myelom - Staging

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Le contrôle bibliographique ouvert

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Titre Crossref
Ganzkörper-MRT im Vergleich zum Röntgen-Skelettstatus bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom: Einfluss auf Staging und Therapieindikation
Date Crossref
01/01/2007
Éditeur
Georg Thieme Verlag KG
Type
journal-article

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Où se fait cette recherche

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Heidelberg University et Universität Heidelberg.

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